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Fusionen mit Synergie gestalten

Wachsen zwei Unternehmen zusammen, kommt es unweigerlich zu Vorbehalten. Diese äußern sich in Vorurteilen, wie z. B. „Die anderen sind längst nicht so erfahren wie wir.“, „Jetzt wird alles anders ...“, „Wir werden jetzt mit allem geschluckt.“ Hinzu kommen unklare Rollenverteilungen und Unsicherheiten über die (evtl. neuen) informellen Regeln.

Im Beratungs– und Trainingsprozess zum Thema „Fusion“ geht es deshalb darum, Vorbehalte abzubauen und eine gegenseitige Wertschätzung aufzubauen. Dazu müssen sich die jeweils „Neuen“ erst einmal kennenlernen. Dies geschieht bei überschaubaren Outdoor-Projekten, in denen eine funktionierende Zusammenarbeit erlebt wird.



Zielgruppe

Mitarbeiter aus zwei Unternehmen, die fortan zusammenarbeiten müssen.


Ziele

  • Die neuen Kollegen bei Arbeitsabläufen erleben und Gemeinsamkeiten erfahren. 
  • Offene Besprechung der Wünsche für die Zukunft, inklusive dessen, was beibehalten oder verändert werden soll.
  • Vorurteile abbauen und gemeinsam Erfolg haben.


Nutzen

In Fusionsprozessen tritt oft eine Erstarrung bzw. Lähmung ein, da niemand weiß, woran er wirklich ist. Dies verhindert eine effektive Zusammenarbeit. Im Training löst sich diese Lähmung durch den Erfolg bei kleinen Indoor- und Outdoor-Übungen.


Inhalte

  • Über geeignete Übungen die neuen Kollegen erleben 
  • Anwendung des Persönlichkeits- und Teamschlüssels, um die gemeinsamen Möglichkeiten im Profil zu sehen. 
  • Reflektieren von Wünschen und Ängsten, die auf die gemeinsame Zukunft projiziert werden.


Methoden

  • Praktische Übungen zur reflektierten Erfahrung des Fusionsprozesses 
  • Theorie-Input von einschlägigen Modellen: Scharmer´s U-Profil, Inneres Team, Teamkulturen, ...


Praxisbeispiel

Praxisbeispiel

Ausgangslage

Zwei Krankenhäuser im Ruhrgebiet haben fusioniert. In der Folge wurden beide IT-Abteilungen zusammengelegt. Gleichzeitig wurde ein neues, umfangreiches IT-Werkzeug eingeführt, das implementiert werden musste. Der alte Chef der einen Abteilung führt nun die neue, gemeinsame Abteilung.

Zu Beginn des Trainings arbeiteten die Teams bereits seit ein paar Wochen zusammen. Die Notwendigkeit, sich trotz – oder gerade wegen – der hohen Belastung, Zeit für einen Teamtag zu nehmen, wurde deutlich.

Herangehensweise

Im Vorfeld haben wir eingeschätzt, wie wir unser neues Team sehen. Wir erkannten, dass eine offene Atmosphäre herrscht, die Führungskraft die Probleme der Mitarbeiter ernst nimmt und dass sich jeder im Team gut einbringt. Es zeigte sich aber, dass die klare, verantwortungsvolle Verteilung der Aufgaben noch im Argen lag. In mehreren Teamprojekten wurde dies trainiert. So sollten wir z. B. einen Turm aus Holzblöcken bauen. Hierzu bedurfte es einer klaren Absprache, wer für die Sicherheit zuständig ist, wer das Zeitmanagement übernimmt, wer die Gruppe koordiniert usw. Deutlich wurde auch, dass die vorgegebenen Ziele, beim Turmbau genauso wie im Alltag, noch zu präzisieren waren. Um sich dem großen Ziel „Implementierung des neues IT-Systems“ anzunähern, mussten also noch Detailziele erarbeitet werden.

Ergebnisse

Jede Person wusste nach dem Beratungs- und Trainingsprozess bedeutend genauer, wo ihr Platz im Team und was ihre Aufgaben sind. Fazit: Die Mitarbeiter sind zufriedener und arbeiten effektiver.

 

Thorsten Hahn IT Leiter, Klinikum Vest


 
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Reflexion im Training
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26.11.2010 | Roland Florin ist "Geprüfter Business-Trainer BDVT"


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