Kommunikation ist eine vielschichtige Wechselbeziehung von Äußerungen. Unterschiedliche Interpretationen, Erwartungen und Erfahrungen verwirren häufig mehr, als dass sie klären.
Das Training schult sowohl die Fähigkeit, andere richtig zu verstehen, als auch selbst klare Aussagen zu treffen. So werden in Zukunft Missverständnisse und absichtliche bzw. unabsichtliche Abwertungen einer anderen Person vermieden.
Grundlagen der Kommunikation
Grundlagen der Kommunikation
In verschiedenen Aktiv-Lernprojekten wird das eigene Kommunikationsverhalten deutlich. Vorhandene Stärken werden herausgearbeitet und ausbaufähige Bereiche werden analysiert und trainiert.
Ausgangslage Zwei eng miteinander verknüpfte Abteilungen der E.ON Westfalen Weser AG arbeiten an zwei Orten. Das führt naturbedingt zu Schwierigkeiten in der Kommunikation.
Herangehensweise
Bei einem gemeinsamen Tag der Mitarbeiter beider Standorte wurde als Einstieg in das Thema „Kommunikation“ eine Outdoor-Übung durchgeführt: Von verschiedenen Ausgangspunkten im Wald sollten die Kleingruppen „Produkte“ sammeln. Nach einer Experimentierphase, in der das Waldstück begangen, vermessen und markiert werden konnte, begann die eigentliche Durch- Ihr Nutzen Gemeint ist nicht gesagt Gesagt ist nicht gehört Gehört ist nicht verstanden Verstanden ist nicht einverstanden Einverstanden ist nicht angewandt Kommunikationsweg führungsphase. In dieser Phase durfte das Waldgebiet nur noch mit verbundenen Augen betreten werden. Zur Lösung der Aufgabe war eine besonders gute Kommunikation wichtig: Die Gruppen mussten absprechen, wer welches Produkt, oder im übertragenden Sinne, welchen Auftrag bearbeitete. „Außendienstmitarbeiter“ mussten (da blind) vom „Stammsitz“ aus gesteuert werden.
Ergebnisse
Die Übung wurde zu einem Schmelztiegel aller real vorhandenen Kommunikationsthemen. Über den Umweg „Outdoor-Übung“ konnten die realen Alltagssituationen besprochen und geklärt werden.
Michael Wippermann E.ON Westfalen Weser AG
26.11.2010 | Roland Florin ist "Geprüfter Business-Trainer BDVT"